← Alle Artikel
25. März 2026

Hausgeld bei Kapitalanlage-Immobilien: Was Investoren wissen müssen

Das Hausgeld ist ein oft unterschätzter Kostenfaktor bei Eigentumswohnungen als Kapitalanlage. Es kann den Cashflow erheblich belasten — oder bei klugem Einkauf gut kalkuliert werden.

Was ist Hausgeld?

Das Hausgeld ist der monatliche Beitrag an die Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG). Es deckt:

  • Betriebskosten (Heizung, Wasser, Müll, Versicherungen, Hauswart)
  • Verwaltungskosten (WEG-Verwalter)
  • Instandhaltungsrücklage (Reparaturen, Sanierungen)

Umlegbar vs. nicht umlegbar

Für Kapitalanleger entscheidend: Nicht alle Hausgeld-Bestandteile kannst du auf den Mieter umlegen.

Umlegbar (über Nebenkostenabrechnung):

  • Heizung, Wasser, Müllabfuhr
  • Gebäudeversicherung
  • Hausmeister, Gartenpflege

Nicht umlegbar (trägst du als Eigentümer):

  • Instandhaltungsrücklage (ca. 30–40 % des Hausgelds)
  • Verwaltungskosten (ca. 25–35 €/Monat)
  • Sonderumlagen

Rechenbeispiel

Hausgeld 350 €/Monat, davon:

  • Umlegbare Betriebskosten: 200 €
  • Instandhaltungsrücklage: 100 €
  • Verwaltung: 50 €

Nicht umlegbar: 150 €/Monat — dieser Betrag mindert deinen Cashflow direkt.

Worauf du beim Kauf achten solltest

  • Wirtschaftsplan der WEG anfordern
  • Instandhaltungsrücklage prüfen: Ist sie ausreichend? Stehen Sanierungen an?
  • Sonderumlagen der letzten Jahre checken
  • Hausgeld-Höhe mit Vergleichsobjekten abgleichen

Nutze unseren Rechner, um das Hausgeld in deine Cashflow-Rechnung einzubeziehen.

Jetzt selbst rechnen

Berechne die echte Rendite deiner Immobilie — kostenlos und in 30 Sekunden.

Zum Renditerechner →