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18. März 2026

Kaufpreisaufteilung: Warum der Gebäudeanteil über deine Steuerersparnis entscheidet

Die Kaufpreisaufteilung zwischen Grund und Boden einerseits und Gebäude andererseits ist entscheidend für deine Steuerersparnis. Denn nur der Gebäudeanteil kann abgeschrieben werden (AfA).

Warum ist das wichtig?

Je höher der Gebäudeanteil, desto höher die AfA-Bemessungsgrundlage und damit die Steuerersparnis. Der Unterschied kann mehrere hundert Euro pro Jahr ausmachen.

Methoden der Aufteilung

1. Pauschale Schätzung

Die einfachste Methode: Ein Gebäudeanteil von 70–85 % wird angenommen. Wird häufig als erste Orientierung genutzt.

2. Kaufvertrag

Wenn im Kaufvertrag eine Aufteilung vereinbart wird, erkennt das Finanzamt diese in der Regel an — sofern sie plausibel ist.

3. BMF-Verfahren (Sachwertverfahren)

Die amtliche Methode nach der Arbeitshilfe des Bundesministeriums der Finanzen. Berücksichtigt Normalherstellungskosten (NHK 2010), Baupreisindex und Bodenrichtwert.

Was bedeutet das für dich?

Ein höherer Gebäudeanteil bedeutet mehr AfA und mehr Steuerersparnis. Lass die Aufteilung am besten vom Steuerberater prüfen.

Nutze unseren Rechner, um den AfA-Effekt mit verschiedenen Gebäudeanteil-Szenarien zu vergleichen.

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